Brexit und Pakete aus UK nach Deutschland
Seit dem Brexit gelten für Pakete aus Großbritannien nach Deutschland neue Regeln. Viele britische Shops liefern nicht mehr nach Deutschland – aber es gibt eine Lösung.
Was hat sich durch den Brexit geändert?
Vor dem Brexit war das UK Teil des EU-Binnenmarkts. Pakete zwischen UK und Deutschland waren innergemeinschaftliche Lieferungen – kein Zoll, keine Importsteuer, kaum Formalitäten.
Seit dem 1. Januar 2021 ist das UK ein Drittland. Das bedeutet:
- Jedes Paket aus dem UK nach Deutschland ist technisch ein Import
- Einfuhrumsatzsteuer (19 % MwSt.) fällt grundsätzlich an
- Zölle können bei Warenwerten über 150 € anfallen, je nach Warenart
- Zollerklärungen sind für jeden Versand erforderlich
- Lieferzeiten können sich durch Zollabfertigung verlängern
Warum haben so viele UK-Shops den Deutschland-Versand eingestellt?
Die Brexit-Regelungen haben britische Händler vor neue bürokratische Herausforderungen gestellt. Besonders betroffen sind kleine und mittlere Händler, die vorher problemlos in die EU geliefert haben:
- MwSt.-Registrierungspflicht: Händler, die über einem Schwellenwert direkt an deutsche Verbraucher verkaufen, müssen sich beim deutschen Finanzamt oder über das OSS-Verfahren registrieren.
- Zolldokumentation: Für jede Sendung wird eine Zollinhaltserklärung benötigt – ein Aufwand, den viele kleine Händler gescheut haben.
- Gestiegene Versandkosten: Internationaler Versand aus dem UK in die EU ist durch Brexit-Formalitäten teurer geworden.
Das Ergebnis: Viele britische Shops zeigen beim Checkout „Lieferung nach Deutschland nicht möglich" – auch wenn sie das Produkt gerne verkaufen würden.
Zoll und MwSt. beim Import aus UK – das Wichtigste
- Sendungen bis 150 € Warenwert: Kein Zoll, aber Einfuhrumsatzsteuer (19 %)
- Sendungen über 150 € Warenwert: Einfuhrumsatzsteuer plus Zölle (Satz abhängig von Warenart und HS-Code)
- Wer zahlt: Der Empfänger in Deutschland – entweder direkt beim Zoll oder über den Versanddienstleister
- Verzögerungen: Fehlende oder falsche Zollerklärungen sind die häufigste Ursache für Verzögerungen
PostUK hilft dir bei der korrekten Deklaration, um unnötige Verzögerungen beim deutschen Zoll zu vermeiden.
Trotz Brexit in britischen Shops einkaufen
Ein UK-Weiterleitungsservice wie PostUK umgeht das Problem an der Quelle: Britische Shops liefern nicht nach Deutschland – aber sie liefern problemlos innerhalb des UK.
Mit deiner PostUK-Adresse in unserem britischen Lager gibst du beim Checkout eine UK-Lieferadresse an. Der Shop sieht keine internationale Lieferung, keine Zollformalitäten, kein Problem. Das Paket kommt bei uns an.
Wir leiten es dann nach Deutschland weiter – mit korrekter Zolldokumentation und Sendungsverfolgung.
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Häufig gestellte Fragen
Was hat sich durch den Brexit beim Versand von UK nach Deutschland geändert?
Seit Januar 2021 ist das UK ein Drittland. Pakete aus UK nach Deutschland unterliegen Zollerklärungspflichten, Einfuhrumsatzsteuer und ggf. Zöllen. Viele UK-Händler haben daher den Deutschland-Versand eingestellt.
Muss ich für Pakete aus UK Zoll zahlen?
Einfuhrumsatzsteuer (19 % MwSt.) fällt grundsätzlich an. Zölle kommen bei Warenwerten über 150 € hinzu, abhängig von der Warenart.
Warum liefern britische Shops seit dem Brexit nicht mehr nach Deutschland?
Brexit-Formalitäten wie Zolldokumentation und MwSt.-Registrierungspflichten haben viele Händler dazu bewogen, EU-Lieferziele zu deaktivieren.
Wie kann ich trotz Brexit in britischen Shops einkaufen?
Mit PostUK erhältst du eine britische Lieferadresse. Der Shop liefert innerhalb des UK an uns – wir leiten dein Paket nach Deutschland weiter.
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